1982 entdeckte der Oberst der US-Streitkräfte Russel Burrows, mitten in Illinois eine Höhle, die ein Grabmal beherbergte. Die Auswertung der Funde zeigte Parallelen zur griechischen, ägyptischen und phönizischen Kultur. Insgesamt wurden über 3000 Artefakte gefunden. Eine Übersetzung durch Kurt Schildmann berichteten eine Geschichte von einer weltumspannenden Kultur, die von Außerirdischen gesteuert und gelenkt wurde. Hinweise fand er in ähnlichen Funden von Glozel, Silverbell und der Crespi Sammlung. Eine andere Übersetzung durch Paul Schaffranke kommt zu der Annahme, dass es sich hierbei um das verschollene Grab Alexander des Großen gehandelt haben müsste.

Klassische Erklärung

Obwohl einige Museen Interesse an der Bergung der Funde zeigten, gab Russel Burrows niemals den Standpunkt der Höhle bekannt. Er begründete das damit, dass der Fund in die falschen Hände geraten könnte und die Historiker unliebsame Funde vernichten könnten oder solange umbiegen, bis sie wieder passen würden. Findigen Internetleser viel aber bald auf, dass die geborgenen Artefakte alle sehr ähnlich waren und nicht im Geringsten an antike Stücke erinnerten, sondern eher an ungelenke Hände eines ungeübten Künstlers (Man beachte auch mal die Riesennase, sie ist auf jedem Porträt dieselbe). Andere fanden heraus, dass Russel Burrows niemals bei den US-Streitkräften war, sondern nur einen ausgeprägten Uniformfetisch hatte. Damit konfrontiert gab Burrows an, dass die Höhle eingestürzt sei, und es keine weitere Forschung mehr geben könnte, seine Artefakte bot er aber weiterhin auf Ebay und anderen Plattformen zum Verkauf an. Die beiden doch sehr unterschiedlichen Übersetzungen legen den Schluss nahe, dass keiner von beiden eine Übersetzung der Artefakte hinbekommen hat.

 

Fazit

 Man kann zusammenfassend sagen, dass es sich bei Burrows Cave um einen großangelegten Hoax eines leicht merkwürdigen Amerikaners handelte, der hoffte, mit seinen Funden, ein wenig Aufmerksamkeit zu erreichen. Alles in allem reiht sich dieser Fund in die Reihe von Glozel, Silverbell und andere.

 

Links

 Falling into Burrows‘ Cave

 

Die Webseite von Paul Schaffranke