{"id":404,"date":"2021-01-17T15:27:04","date_gmt":"2021-01-17T14:27:04","guid":{"rendered":"http:\/\/www.palaeoseti.de\/?p=404"},"modified":"2026-06-13T11:54:21","modified_gmt":"2026-06-13T09:54:21","slug":"lemuria-versunkener-kontinent-oder-wissenschaftlicher-irrtum","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.palaeoseti.de\/?p=404","title":{"rendered":"Lemuria \u2013 Versunkener Kontinent"},"content":{"rendered":"<p class=\"Normal tm6\">Lemuria \u2013 ein Name, der seit \u00fcber 150 Jahren Geologen, Esoteriker, Nationalisten und Romanautoren gleicherma\u00dfen fasziniert. Soll hier einst ein m\u00e4chtiger Kontinent im Indischen Ozean existiert haben, die Wiege einer vergessenen Menschheit? Dieser Artikel stellt die These vor und pr\u00fcft sie anhand wissenschaftlicher Quellen.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<figure id=\"attachment_937\" aria-describedby=\"caption-attachment-937\" style=\"width: 475px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/www.palaeoseti.de\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/Map_of_Lemuria.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-937\" src=\"https:\/\/www.palaeoseti.de\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/Map_of_Lemuria-300x253.jpg\" alt=\"\" width=\"475\" height=\"400\" srcset=\"https:\/\/www.palaeoseti.de\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/Map_of_Lemuria-300x253.jpg 300w, https:\/\/www.palaeoseti.de\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/Map_of_Lemuria-1024x863.jpg 1024w, https:\/\/www.palaeoseti.de\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/Map_of_Lemuria-768x647.jpg 768w, https:\/\/www.palaeoseti.de\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/Map_of_Lemuria-465x392.jpg 465w, https:\/\/www.palaeoseti.de\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/Map_of_Lemuria-593x500.jpg 593w, https:\/\/www.palaeoseti.de\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/Map_of_Lemuria.jpg 1240w\" sizes=\"auto, (max-width: 475px) 100vw, 475px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-937\" class=\"wp-caption-text\">Karte von Lemuria \u00fcber die heutigen Kontinente gezeichnet. Nach dem amerikanischen Theosophen William Scott-Elliot aus The Story of Atlantis and Lost Lemuria (1896)<\/figcaption><\/figure>\n<h2>Die Palaeoseti These<\/h2>\n<p class=\"my-2 [&amp;+p]:mt-4 [&amp;_strong:has(+br)]:inline-block [&amp;_strong:has(+br)]:align-top animate-in fade-in-25 duration-700\">Stell dir vor, es g\u00e4be einen Kontinent, der einst den gesamten Indischen Ozean ausf\u00fcllte \u2013 ein Land, das \u00e4lter ist als alle uns bekannten Kulturen und das von einer Menschheit bewohnt wurde, von der wir heute kaum noch eine Spur kennen. Genau davon berichten uralte \u00dcberlieferungen, und genau das legen bestimmte Befunde der Arch\u00e4ologie und Zoologie nahe.<\/p>\n<p class=\"my-2 [&amp;+p]:mt-4 [&amp;_strong:has(+br)]:inline-block [&amp;_strong:has(+br)]:align-top animate-in fade-in-25 duration-700\">Der Ausgangspunkt ist ein zoologisches R\u00e4tsel, das Wissenschaftler bis heute besch\u00e4ftigt: Lemuren \u2013 jene faszinierenden Halbaffen \u2013 leben ausschlie\u00dflich auf Madagaskar sowie in Teilen Vorderindiens. Weil diese Tiere auf zwei voneinander weit entfernten Landmassen vorkommen, ohne auf dem gesamten Kontinent dazwischen zu existieren, kamen der Biologe Ernst Haeckel und der Geologe Philip Sclater unabh\u00e4ngig voneinander zur gleichen Schlussfolgerung: Zwischen Indien und Madagaskar muss einst ein Landkontinent existiert haben, der heute versunken ist. Sclater gab ihm deshalb 1874 den Namen Lemuria.<\/p>\n<p class=\"my-2 [&amp;+p]:mt-4 [&amp;_strong:has(+br)]:inline-block [&amp;_strong:has(+br)]:align-top animate-in fade-in-25 duration-700\">Allerdings ist Lemuria weit mehr als eine zoologische Hypothese. Die Theosophin Helena Petrovna Blavatsky beschrieb in ihrem monumentalen Werk <em>\u201eThe Secret Doctrine&#8220;<\/em> (1888) einen Kontinent, der sich von Tibet und der Mongolei bis nach Australien, zu den Osterinseln und nach Madagaskar erstreckte. Weil Blavatsky Zugang zu altem Geheimwissen beanspruchte, schilderte sie diesen Kontinent als die Heimat der sogenannten Dritten Wurzelrasse \u2013 einer fr\u00fchen Menschheit, die spirituell reiner war als alle sp\u00e4teren Kulturen, bevor eine gro\u00dfe Katastrophe Lemuria schlie\u00dflich in den Tiefen des Ozeans verschwinden lie\u00df.<\/p>\n<p class=\"my-2 [&amp;+p]:mt-4 [&amp;_strong:has(+br)]:inline-block [&amp;_strong:has(+br)]:align-top animate-in fade-in-25 duration-700\">Besonders eindrucksvoll ist jedoch die tamilische \u00dcberlieferung. Im S\u00fcden Indiens berichten jahrtausendealte Texte von <strong>Kumarikkandam<\/strong> \u2013 einem versunkenen Land s\u00fcdlich der S\u00fcdspitze Indiens, das als die eigentliche Urheimat der tamilischen Zivilisation gilt. Die mittelalterliche Kommentarliteratur zur Sangam-Dichtung beschreibt drei legend\u00e4re Dichterakademien, von denen zwei durch eine gro\u00dfe Flutkatastrophe im Meer versanken. Da diese \u00dcberlieferungen unabh\u00e4ngig von der europ\u00e4ischen Lemuria-These entstanden, wirken sie umso \u00fcberzeugender \u2013 sie klingen weniger nach literarischem Konstrukt als vielmehr nach dem kollektiven Ged\u00e4chtnis eines Volkes, das seine Vergangenheit m\u00fcndlich \u00fcber Jahrtausende bewahrt hat.<\/p>\n<p class=\"my-2 [&amp;+p]:mt-4 [&amp;_strong:has(+br)]:inline-block [&amp;_strong:has(+br)]:align-top animate-in fade-in-25 duration-700\">Und dann ist da noch ein Befund aus Sibirien, der die Diskussion neu entfachte: Bei einer Ausgrabung bei den Skythen wurden Abbildungen von Katta-Lemuren aus Madagaskar identifiziert \u2013 einem Tier, das in Sibirien zoologisch schlicht nicht existiert. Weil die Skythen weit von Madagaskar entfernt lebten, stellt sich die Frage, woher sie eine so pr\u00e4zise Kenntnis dieses Tieres hatten. Handelsrouten \u00fcber einen heute versunkenen Kontinent k\u00f6nnten die Verbindung erkl\u00e4ren \u2013 sofern man bereit ist, die M\u00f6glichkeit in Betracht zu ziehen.<\/p>\n<p class=\"my-2 [&amp;+p]:mt-4 [&amp;_strong:has(+br)]:inline-block [&amp;_strong:has(+br)]:align-top animate-in fade-in-25 duration-700\">Die Frage, die am Ende bleibt, ist daher keine rein arch\u00e4ologische \u2013 sie ist eine zivilisatorische: Wenn Lemuria nie existiert hat, warum erinnern sich so viele voneinander unabh\u00e4ngige Kulturen an dasselbe versunkene Land?<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2 id=\"wissenschaftliche-stellungnahme\" class=\"font-editorial font-bold mb-2 mt-4 [.has-inline-images_&amp;]:clear-end text-lg first:mt-0 md:text-lg [hr+&amp;]:mt-4\">Wissenschaftliche Stellungnahme<\/h2>\n<h3 id=\"der-ursprung-der-these\" class=\"font-editorial font-bold mb-2 mt-4 [.has-inline-images_&amp;]:clear-end text-base first:mt-0\">Der Ursprung der These<\/h3>\n<p class=\"my-2 [&amp;+p]:mt-4 [&amp;_strong:has(+br)]:inline-block [&amp;_strong:has(+br)]:align-top\">Der Name Lemuria geht auf den britischen Geologen Philip Sclater zur\u00fcck, der ihn 1874 pr\u00e4gte. Obwohl die Idee heute \u00fcberholt klingt, war sie zu ihrer Zeit wissenschaftlich legitim: Im 19. Jahrhundert war die Idee wandernder Kontinente noch v\u00f6llig unbekannt, weshalb Landbr\u00fccken als plausibelste Erkl\u00e4rung f\u00fcr die Verbreitung von Tier- und Pflanzenarten \u00fcber weite Meeresr\u00e4ume galten. Zudem hatte bereits Ernst Haeckel die Hypothese unabh\u00e4ngig entwickelt, sodass sie in der Fachwelt zun\u00e4chst breite Resonanz fand.<\/p>\n<h3 id=\"die-plattentektonik-macht-lemuria-berflssig\" class=\"font-editorial font-bold mb-2 mt-4 [.has-inline-images_&amp;]:clear-end text-base first:mt-0\">Die Plattentektonik macht Lemuria \u00fcberfl\u00fcssig<\/h3>\n<p class=\"my-2 [&amp;+p]:mt-4 [&amp;_strong:has(+br)]:inline-block [&amp;_strong:has(+br)]:align-top\">Mit Alfred Wegeners Theorie der Kontinentalverschiebung ab 1912 und ihrer endg\u00fcltigen Best\u00e4tigung durch Messungen an mittelozeanischen R\u00fccken in den 1960er-Jahren wurde die Lemuria-Hypothese jedoch wissenschaftlich obsolet. Die Plattentektonik erkl\u00e4rt die Verbreitung der Lemuren vollst\u00e4ndig: Weil Madagaskar, Indien und Afrika einst Teil des Superkontinents <strong>Gondwana<\/strong> waren, lebten die Lemuren-Vorfahren bereits auf diesem gemeinsamen Landmassekomplex \u2013 bevor die Kontinente sich \u00fcber Jahrmillionen langsam voneinander trennten.<\/p>\n<p class=\"my-2 [&amp;+p]:mt-4 [&amp;_strong:has(+br)]:inline-block [&amp;_strong:has(+br)]:align-top\">Entscheidend ist dabei au\u00dferdem ein physikalisches Grundprinzip: Kontinentale Platten bestehen aus leichterem Gestein als der ozeanische Meeresboden, weshalb sie buchst\u00e4blich auf dem schwereren Erdmantel schwimmen und nicht einfach \u201eversinken&#8220; k\u00f6nnen. Ein Kontinent, der wie Lemuria innerhalb weniger Jahrtausende im Ozean verschwunden sein soll, widerspricht daher den fundamentalen Gesetzen der Geologie.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3 id=\"die-theosophische-umdeutung\" class=\"font-editorial font-bold mb-2 mt-4 [.has-inline-images_&amp;]:clear-end text-base first:mt-0\">Die theosophische Umdeutung<\/h3>\n<p class=\"my-2 [&amp;+p]:mt-4 [&amp;_strong:has(+br)]:inline-block [&amp;_strong:has(+br)]:align-top\">Was die Wissenschaft als \u00fcberholte Landbr\u00fcckenhypothese zu den Akten legte, erlebte in der Esoterik dennoch eine bemerkenswerte Karriere. Helena Blavatsky \u00fcbernahm das Konzept zwar, baute es jedoch in ihr theosophisches Weltbild ein und verwandelte es dabei grundlegend. Ihre Beschreibung der Bewohner Lemurias \u2013 \u00fcber zwei Meter gro\u00dfe, ein\u00e4ugige, eierlegende Wesen mit telepathischen F\u00e4higkeiten, die Dinosaurier als Haustiere hielten \u2013 hat mit dem urspr\u00fcnglichen geologischen Konzept nichts mehr gemein. William Scott-Elliot vertiefte diese Umdeutung 1896 in <em>\u201eThe Story of Atlantis and Lost Lemuria&#8220;<\/em>, obwohl er dabei keinerlei empirische Belege vorweisen konnte.<\/p>\n<h3 id=\"kumarikkandam--mythologie-oder-geschichte\" class=\"font-editorial font-bold mb-2 mt-4 [.has-inline-images_&amp;]:clear-end text-base first:mt-0\">Kumarikkandam \u2013 Mythologie oder Geschichte?<\/h3>\n<p class=\"my-2 [&amp;+p]:mt-4 [&amp;_strong:has(+br)]:inline-block [&amp;_strong:has(+br)]:align-top\">Die tamilische Tradition von Kumarikkandam ist kulturhistorisch bedeutsam, jedoch keine arch\u00e4ologische Quelle. Die \u00dcberlieferungen stammen aus mittelalterlichen Kommentaren zur Sangam-Literatur \u2013 also aus Texten, die Jahrhunderte nach den beschriebenen Ereignissen verfasst wurden, weshalb ihr historischer Quellenwert begrenzt ist. Unterwasserarch\u00e4ologische Untersuchungen im Golf von Mannar und vor der S\u00fcdk\u00fcste Indiens haben bisher zudem keine Belege f\u00fcr versunkene Stadtanlagen aus einer pr\u00e4historischen Hochzivilisation geliefert. Der Meeresspiegel stieg nach der letzten Eiszeit zwar tats\u00e4chlich um 60\u2013120 Meter an, allerdings erkl\u00e4rt das allenfalls das \u00dcberfluten von K\u00fcstenstreifen \u2013 nicht jedoch das Versinken eines gesamten Subkontinents.<\/p>\n<h3 id=\"die-skythen-und-die-lemuren\" class=\"font-editorial font-bold mb-2 mt-4 [.has-inline-images_&amp;]:clear-end text-base first:mt-0\">Die Skythen und die Lemuren<\/h3>\n<p class=\"my-2 [&amp;+p]:mt-4 [&amp;_strong:has(+br)]:inline-block [&amp;_strong:has(+br)]:align-top\">Der Befund aus Sibirien \u2013 Abbildungen von <a href=\"https:\/\/www.palaeoseti.de\/lemuren-bei-den-skythen\/\">Katta-Lemuren bei den Skythen<\/a> \u2013 ist arch\u00e4ologisch interessant, stellt aber keinen Beleg f\u00fcr Lemuria dar. Weil die Skythen ausgedehnte Handelsnetzwerke unterhielten, die von der Schwarzmeerregion bis nach Zentralasien und in den Fernen Osten reichten, wurden exotische Tiere und deren Abbildungen als Handelsg\u00fcter und Statussymbole \u00fcber enorme Entfernungen transportiert. Eine Kenntnis madagassischer Tiere \u00fcber diese Handelswege ist daher weitaus wahrscheinlicher als ein versunkener Br\u00fcckenkontinent.<\/p>\n<hr class=\"bg-quiet h-px border-0\" \/>\n<h2 id=\"fazit\" class=\"font-editorial font-bold mb-2 mt-4 [.has-inline-images_&amp;]:clear-end text-lg first:mt-0 md:text-lg [hr+&amp;]:mt-4\">Fazit<\/h2>\n<p class=\"my-2 [&amp;+p]:mt-4 [&amp;_strong:has(+br)]:inline-block [&amp;_strong:has(+br)]:align-top\">Lemuria beginnt als seri\u00f6se wissenschaftliche Hypothese des 19. Jahrhunderts und endet schlie\u00dflich als esoterisches Konstrukt. Obwohl der Weg von Sclaters n\u00fcchterner Landbr\u00fcckenhypothese zu Blavatskys telepathischen Reptilienmenschen zun\u00e4chst unwahrscheinlich klingt, ist er gut dokumentiert. Die Plattentektonik hat die Frage nach der Verbreitung der Lemuren l\u00e4ngst beantwortet \u2013 und zwar ohne dass daf\u00fcr ein versunkener Kontinent n\u00f6tig w\u00e4re. Lemuria ist damit ein Paradebeispiel daf\u00fcr, wie ein wissenschaftlicher Begriff durch esoterische Umdeutung seinen urspr\u00fcnglichen Sinn verliert.<\/p>\n<h2>Literatur<\/h2>\n<p id=\"primrquellen--historische-werke\" class=\"font-editorial font-bold mb-2 mt-4 [.has-inline-images_&amp;]:clear-end text-base first:mt-0\"><strong>Prim\u00e4rquellen &amp; historische Werke<\/strong><\/p>\n<ul class=\"marker:text-quiet list-disc pl-8\">\n<li class=\"py-0 my-0 prose-p:pt-0 prose-p:mb-2 prose-p:my-0 [&amp;&gt;p]:pt-0 [&amp;&gt;p]:mb-2 [&amp;&gt;p]:my-0\">\n<p class=\"my-2 [&amp;+p]:mt-4 [&amp;_strong:has(+br)]:inline-block [&amp;_strong:has(+br)]:align-top\">Haeckel, E. (1868): <em>Die nat\u00fcrliche Sch\u00f6pfungsgeschichte.<\/em> Georg Reimer, Berlin.<\/p>\n<\/li>\n<li class=\"py-0 my-0 prose-p:pt-0 prose-p:mb-2 prose-p:my-0 [&amp;&gt;p]:pt-0 [&amp;&gt;p]:mb-2 [&amp;&gt;p]:my-0\">\n<p class=\"my-2 [&amp;+p]:mt-4 [&amp;_strong:has(+br)]:inline-block [&amp;_strong:has(+br)]:align-top\">Sclater, P. L. (1874): <em>The Mammals of Madagascar.<\/em> In: Quarterly Journal of Science, Vol. 11, S. 213\u2013219.<\/p>\n<\/li>\n<li class=\"py-0 my-0 prose-p:pt-0 prose-p:mb-2 prose-p:my-0 [&amp;&gt;p]:pt-0 [&amp;&gt;p]:mb-2 [&amp;&gt;p]:my-0\">\n<p class=\"my-2 [&amp;+p]:mt-4 [&amp;_strong:has(+br)]:inline-block [&amp;_strong:has(+br)]:align-top\">Blavatsky, H. P. (1888): <em>The Secret Doctrine. The Synthesis of Science, Religion and Philosophy.<\/em> Theosophical Publishing Company, London.<\/p>\n<\/li>\n<li class=\"py-0 my-0 prose-p:pt-0 prose-p:mb-2 prose-p:my-0 [&amp;&gt;p]:pt-0 [&amp;&gt;p]:mb-2 [&amp;&gt;p]:my-0\">\n<p class=\"my-2 [&amp;+p]:mt-4 [&amp;_strong:has(+br)]:inline-block [&amp;_strong:has(+br)]:align-top\">Scott-Elliot, W. (1896): <em>The Story of Atlantis and the Lost Lemuria.<\/em> Theosophical Publishing Society, London.<\/p>\n<\/li>\n<li class=\"py-0 my-0 prose-p:pt-0 prose-p:mb-2 prose-p:my-0 [&amp;&gt;p]:pt-0 [&amp;&gt;p]:mb-2 [&amp;&gt;p]:my-0\">\n<p class=\"my-2 [&amp;+p]:mt-4 [&amp;_strong:has(+br)]:inline-block [&amp;_strong:has(+br)]:align-top\">Wegener, A. (1912): <em>Die Entstehung der Kontinente.<\/em> In: Geologische Rundschau, Vol. 3, S. 276\u2013292.<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p class=\"my-2 [&amp;+p]:mt-4 [&amp;_strong:has(+br)]:inline-block [&amp;_strong:has(+br)]:align-top\"><strong>Tamilische \u00dcberlieferung<\/strong><\/p>\n<ul class=\"marker:text-quiet list-disc pl-8\">\n<li class=\"py-0 my-0 prose-p:pt-0 prose-p:mb-2 prose-p:my-0 [&amp;&gt;p]:pt-0 [&amp;&gt;p]:mb-2 [&amp;&gt;p]:my-0\">\n<p class=\"my-2 [&amp;+p]:mt-4 [&amp;_strong:has(+br)]:inline-block [&amp;_strong:has(+br)]:align-top\">Zvelebil, K. (1992): <em>Companion Studies to the History of Tamil Literature.<\/em> Brill, Leiden.<\/p>\n<\/li>\n<li class=\"py-0 my-0 prose-p:pt-0 prose-p:mb-2 prose-p:my-0 [&amp;&gt;p]:pt-0 [&amp;&gt;p]:mb-2 [&amp;&gt;p]:my-0\">\n<p class=\"my-2 [&amp;+p]:mt-4 [&amp;_strong:has(+br)]:inline-block [&amp;_strong:has(+br)]:align-top\">Ramaswamy, S. (2004): <em>The Lost Land of Lemuria \u2013 Fabulous Geographies, Catastrophic Histories.<\/em> University of California Press, Berkeley.<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h2 id=\"online-quellen\" class=\"font-editorial font-bold mb-2 mt-4 [.has-inline-images_&amp;]:clear-end text-base first:mt-0\">Online-Quellen<\/h2>\n<ul class=\"marker:text-quiet list-disc pl-8\">\n<li class=\"py-0 my-0 prose-p:pt-0 prose-p:mb-2 prose-p:my-0 [&amp;&gt;p]:pt-0 [&amp;&gt;p]:mb-2 [&amp;&gt;p]:my-0\">\n<p class=\"my-2 [&amp;+p]:mt-4 [&amp;_strong:has(+br)]:inline-block [&amp;_strong:has(+br)]:align-top\">Spektrum der Wissenschaft \u2013 Lexikon der Biologie: <a class=\"reset interactable cursor-pointer decoration-1 underline-offset-1 text-super hover:underline\" href=\"https:\/\/www.spektrum.de\/lexikon\/biologie\/lemuria\/38798\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\"><span class=\"text-box-trim-both\">Lemuria<\/span><\/a><\/p>\n<\/li>\n<li class=\"py-0 my-0 prose-p:pt-0 prose-p:mb-2 prose-p:my-0 [&amp;&gt;p]:pt-0 [&amp;&gt;p]:mb-2 [&amp;&gt;p]:my-0\">\n<p class=\"my-2 [&amp;+p]:mt-4 [&amp;_strong:has(+br)]:inline-block [&amp;_strong:has(+br)]:align-top\">Scienceblogs \u2013 Astrodicticum Simplex (2011): <a class=\"reset interactable cursor-pointer decoration-1 underline-offset-1 text-super hover:underline\" href=\"https:\/\/scienceblogs.de\/astrodicticum-simplex\/2011\/04\/04\/lemuria-wenn-wissenschaft-zu-esoterik-wird\/\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\"><span class=\"text-box-trim-both\">Lemuria: wenn Wissenschaft zu Esoterik wird<\/span><\/a><\/p>\n<\/li>\n<li class=\"py-0 my-0 prose-p:pt-0 prose-p:mb-2 prose-p:my-0 [&amp;&gt;p]:pt-0 [&amp;&gt;p]:mb-2 [&amp;&gt;p]:my-0\">\n<p class=\"my-2 [&amp;+p]:mt-4 [&amp;_strong:has(+br)]:inline-block [&amp;_strong:has(+br)]:align-top\">Atlantisforschung.de: <a class=\"reset interactable cursor-pointer decoration-1 underline-offset-1 text-super hover:underline\" href=\"https:\/\/atlantisforschung.de\/index.php?title=Die_Theosophen_und_Lemuria\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\"><span class=\"text-box-trim-both\">Die Theosophen und Lemuria<\/span><\/a><\/p>\n<\/li>\n<li class=\"py-0 my-0 prose-p:pt-0 prose-p:mb-2 prose-p:my-0 [&amp;&gt;p]:pt-0 [&amp;&gt;p]:mb-2 [&amp;&gt;p]:my-0\">\n<p class=\"my-2 [&amp;+p]:mt-4 [&amp;_strong:has(+br)]:inline-block [&amp;_strong:has(+br)]:align-top\">Psiram.de: <a class=\"reset interactable cursor-pointer decoration-1 underline-offset-1 text-super hover:underline\" href=\"https:\/\/www.psiram.com\/de\/index.php\/Lemurien\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\"><span class=\"text-box-trim-both\">Lemurien<\/span><\/a><\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p class=\"Normal\">\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Lemuria \u2013 ein Name, der seit \u00fcber 150 Jahren Geologen, Esoteriker, Nationalisten und Romanautoren gleicherma\u00dfen fasziniert. 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